Feste & Märkte in Deutschland während der Coronakrise

  • Aktuelle Informationen zu Festen & Märkten in Deutschland während der Coronakrise
    Aktuelle Informationen zu Festen & Märkten in Deutschland während der Coronakrise
    © Feste & Märkte, Hintergrund: Pixbay (Syaibatulhamdi)

Die Saison der Feste & Märkte in Deutschland 2020 wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie buchstäblich ins Wasser fallen. Nachdem sich das Covid-19 Virus weltweit rasend schnell verbreitet hat, kommt es auch in Deutschland zu zahlreichen Einschränkungen. Da als Hotspots der Verbreitung Ansammlungen von vielen Menschen und somit auch größere Veranstaltungen gelten, wurden bereits vor Ostern die meisten größeren Veranstaltungen, wie auch Ostermärkte, abgesagt. Es folgten weitere Maßnahmen wie Abstandsregelungen, Kontaktsperren und inzwischen sogar eine Maskenpflicht, die für die meisten Bundesländer zumindest beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr gilt. Der Bund und die Länder haben in der Woche nach Ostern beschlossen, dass wegen der Coronavirus-Pandemie bis Ende August 2020 keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen. Da es allerdings jedem Bundesland selbst überlassen ist, in welchem Umfang sie die festgelegten Maßnahmen umsetzen werden, gibt es ebenso viele unterschiedliche Regelungen wie Bundesländer in Deutschland. Nachfolgend stellen wir Ihnen eine Übersicht zu den offiziellen Corona-Newsseiten der Länder zusammen. Dabei konzentrieren wir uns vor allem auf die Thematik, wie es in Bezug auf Feste und Märkte in den nächsten Wochen und Monaten weitergehen wird. Weitere allgemeine Fakten zum Corona/Covid-19 Virus Virus finden Sie unter RatgeberBox.de.

Aktuelle Lage vor dem Start der Weihnachtsmärkte

Update vom 16.11.2020: Mit dem von Bund und Ländern beschlossenen Teil-Lockdown ab 03.11.2020 wurden Veranstaltungen, welche der Unterhaltung dienen, komplett verboten. Das war zugleich das Aus für die meisten Weihnachtsmärkte. Auch wenn in der heutigen Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Länderchefs noch keine Aussage über eine Verlängerung des Lockdowns nach dem 30. November 2020 getroffen wurde, sagen wegen der fehlenden Planungssicherheit immer mehr Städte ihre Weihnachtsmärkte ab. Einige Städte hoffen, mit der Umwidmung der Weihnachtsmärkte zu Wochenmärkten wenigsten reine Standmärkte abhalten zu können. Ganz besonders hartnäckig besteht die Stadt Dresden derzeit auf einen Start des Striezelmarktes Anfang Dezember und selbst einen "Hüttenzauber" soll es in Dresden trotz der Corona-Situation geben. Wir versuchen fortlaufend an neue Informationen zu den bei uns gelisteten Weihnachtsmärkten zu kommen, möchten Sie aber in jedem Falle bitten, sich in diesem Jahr besser sehr kurzfristig und vor Ort zu den genauen weihnachtlichen Aktionen der Städte und Gemeinden zu informieren.

Überblick einzelne Bundesländer

 

Feste & Märkte während der Coronakrise in Baden-Württemberg

Update vom 01.07.2020: Ab dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt. Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.

Das Bundesland Baden-Württemberg hält sich aktuell an das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31.08.2020. Konkrete Aussagen dazu, was unter "Großveranstaltung" fällt, werden von der Landesregierung im Moment noch vermieden. Im Moment schwindet bereits die Hoffnung, dass die Cannstatter Wasen im September wie geplant stattfinden kann.

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in Baden-Württemberg findet man unter www.baden-wuerttemberg.de.

Feste & Märkte während der Coronakrise in Bayern

Update vom 15.08.2020: Laut aktueller Verordnung dürfen Märkte unter freiem Himmel wie etwa Handwerker-, Töpfer- oder Flohmärkte unter Auflagen wieder stattfinden. Märkte mit Volksfestchacrakter bleiben untersagt.

Auch der Freistaat Bayern hat das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende August 2020 übernommen. Da Bayern besonders heftig von der Coronavirus-Pandemie betroffen ist, läßt Ministerpräsident Markus Söder Lockerungen nur in kleinen Schritten zu. Deshalb wurde vorsorglich auch bereits jetzt das vom 19. September bis 4. Oktober 2020 geplante Münchner Oktoberfest abgesagt.

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in Bayern findet man unter www.bayern.de.

Feste & Märkte während der Coronakrise in Berlin

Update vom 01.07.2020: Veranstaltungen im Freien mit mehr als 1.000 zeitgleich Anwesenden sind bis einschließlich 31. August 2020 verboten. Vom 1. September bis zum Ablauf des 24. Oktober 2020 sind Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5.000 zeitgleich Anwesenden verboten. In geschlossenen Räumen sind Veranstaltungen bis einschließlich 31. Juli 2020 mit mehr als 300 zeitgleich Anwesenden verboten. Vom 1. August bis zum Ablauf des 31. August 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 500 zeitgleich Anwesenden verboten. Vom 1. September bis zum Ablauf des 30. September 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 750 zeitgleich Anwesenden verboten. Vom 1. Oktober bis zum Ablauf des 24. Oktober 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1 000 zeitgleich Anwesenden verboten.

Berlins Regierender Bürgermeister Müller hat inzwischen bereits konkrete Termine und Zahlen zu Veranstaltungen genannt. Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern sind demnach bis zum 31.08.2020 nicht erlaubt, Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern sind sogar bis zum 24.10.2020 verboten (Quelle rbb).

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in Berlin findet man unter www.berlin.de .

Feste & Märkte während der Coronakrise in Brandenburg

Update vom 15.08.2020: Laut aktueller Verordnung bleiben Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen bis zum 31.10.2020 verboten.

Brandenburg hat bisher keine konkreteren Angaben zu Veranstaltungen gemacht. Das von Bund und Ländern vereinbarte Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31.08.2020 wird umgesetzt.

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in Brandenburg findet man unter Corona.Brandenburg.de.

Feste & Märkte während der Coronakrise in Bremen

Bremen sagt aktuell Großveranstaltungen bis zum 31.08.2020 ab. Laut Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte gilt dies für Events ab 1.000 Besuchern (Quelle Weser-Kurier).

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in Bremen findet man unter www.bremen.de/corona.

Feste & Märkte während der Coronakrise in Hamburg

Laut Verfügung der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz bleiben öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen untersagt. Ausdrücklich verboten sind Großveranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl ab 1.000 Personen. Auf Hamburg.de gibt es eine Liste mit abgesagten Events.

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in Hamburg findet man unter www.hamburg.de/coronavirus.

Feste & Märkte während der Coronakrise in Hessen

Update vom 09.05.2020: "Das hessische Veranstaltungskonzept sieht vor, ab 9. Mai Zusammenkünfte bis 100 Personen unter geregelten Voraussetzungen zu erlauben. Die zuständigen Behörden können im Ausnahmefall eine höhere Teilnehmerzahl ermöglichen, wenn gewährleistet ist, dass die Einhaltung der Voraussetzungen (bspw. Hygiene- und Abstandsregeln) kontinuierlich überwacht wird." (Quelle: Erläuterungen von Ministerpräsident Volker Bouffier)

Bis in den Sommer hinein wird es auch in Hessen keine Großveranstaltungen geben. Auf Rückfrage der Gießener Allgemeinen erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier, dass die Grenze bei 100 Teilnehmern liegen könnte. Eine offizielle Verordnung dazu gibt es aber noch nicht.

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in Hessen findet man unter www.hessen.de.

Feste & Märkte während der Coronakrise in Mecklenburg-Vorpommern

Update vom 01.07.2020: Großveranstaltungen mit über 200 Personen in geschlossenen Räumen und über 500 Personen unter freiem Himmel sowie unabhängig von der Teilnehmerzahl für Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen bleiben bis 31. August 2020 untersagt.

Mecklenburg-Vorpommern schließt sich im Kampf gegen das Corona-Virus dem Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31.08.2020 an. Aktuell werden in der gültigen Verordnung allerdings keine Angaben zu Teilnehmerzahlen gemacht.

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in Mecklenburg-Vorpommern findet man unter www.regierung-mv.de/corona.

Feste & Märkte während der Coronakrise in Niedersachsen

Laut Landesregierung von Niedersachsen bleiben Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern bis zum 31. August 2020 untersagt. Ab wann eventuell kleinere Veranstaltungen wieder möglich sind, ist bisher nicht bekannt.

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in Niedersachsen findet man unter www.niedersachsen.de/Coronavirus.

Feste & Märkte während der Coronakrise in Nordrhein-Westfalen

Update vom 01.07.2020: Große Festveranstaltungen bleiben bis zum 31. August 2020 untersagt; dazu zählen z. B. Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste oder Weinfeste.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist in den letzten Tagen wegen seines Vorpreschens in Sachen Lockerungen in die Kritik geraten. Schaut man allerdings genauer hin, ist das Ergebnis hier auch eher bescheiden: bis zum 31.08.2020 bleiben Großveranstaltungen untersagt. Genauere Angaben zur Veranstaltungsgröße bisher leider Fehlanzeige.

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in NRW findet man unter www.land.nrw/corona.

Feste & Märkte während der Coronakrise in Rheinland-Pfalz

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat angekündigt, dass auch in ihrem Bundesland Großveranstaltungen bis zum 31.08.2020 untersagt sind. Die genaue Definition, was unter diesem Begriff fällt, wird gegenwärtig erarbeitet.

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in Rheinland-Pfalz findet man unter corona.rlp.de.

Feste & Märkte während der Coronakrise im Saarland

Update vom 01.07.2020: Stufenplan f+r Veranstaltungen, danach sind erlaubt ab dem 13.07.2020: 500 Personen unter freiem Himmel und 250 Personen in geschlossenen Räumen, ab dem 27.07.2020: 700 Personen unter freiem Himmel und 350 Personen in geschlossenen Räumen, ab dem 10.08.2020: 900 Personen unter freiem Himmel und 450 Personen in geschlossenen Räumen und ab dem 24.08.2020: 1000 Personen unter freiem Himmel und 500 Personen in geschlossenen Räumen. Sofern sich das Infektionsgeschehen entgegengesetzt des aktuellen positiven Trends entwickelt, behält sich die Landesregierung des Saarlandes vor, lageangepasst jederzeit neue erlaubte Teilnehmerzahlen zu veröffentlichen bzw. die bereits gestatteten Teilnehmerzahlen einzuschränken.

Großveranstaltungen wie Stadt- und Dorffeste bleiben auch im Saarland zunächst bis zum 31.08.2020 verboten.  Nähere Einzelheiten sind auch hier bisher Fehlanzeige.

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen im Saarland findet man unter corona.saarland.de.

Feste & Märkte während der Coronakrise in Sachsen

Wie MDR KULTUR berichtet, bleiben bis zum 03.05.2020 ALLE Veranstaltungen untersagt. Danach gilt mindestens das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31.08.2020. Konkrete Teilnehmerzahlen sind aber auch hier noch nicht festgelegt.

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in Sachsen findet man unter www.coronavirus.sachsen.de.

Feste & Märkte während der Coronakrise in Sachsen-Anhalt

Tabu sind Veranstaltungen aller Art bis zum 3.- Mai 2020 auch in Sachsen-Anhalt. Wie genau sich das Verbot von Großveranstaltungen bis 31. August 2020 gestaltet, wird gegenwärtig erarbeitet (Quelle MDR KULTUR).

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in Sachsen-Anhalt findet man unter ms.sachsen-anhalt.de.

Feste & Märkte während der Coronakrise in Schleswig-Holstein

Update vom 01.07.2020: Veranstaltungen mit Marktcharakter im Freien sind nun mit bis zu 250 Personen zulässig. Innerhalb geschlossener Räume sind solche Veranstaltungen nun mit bis zu 100 Personen erlaubt.

Update vom 07.05.2020: Ab 18. Mai tritt folgende Reglung in Kraft "Veranstaltungen mit Sitzungscharakter im öffentlichen Raum mit bis zu 50 Personen werden wieder zugelassen." (Quelle: Ministerpräsident Günther stellt Lockerungen im Landtag vor)

Grundsätzlich bleiben in Schleswig-Holstin Großveranstaltungen ab 1.000 Teilnehmer bis Ende August 2020 untersagt. Für Veranstaltungen bis zu 1.000 Teilnehmern hat Ministerpräsident Daniel Günther im NDR einen Sonderweg angekündigt. Man erarbeitet derzeit einen Stufenplan nach dem schrittweise wieder kleinere Veranstaltungen genehmigt werden könnten.

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in Schleswig-Holstein findet man unter schleswig-holstein.de.

Feste & Märkte während der Coronakrise in Thüringen

Nachdem Thüringen wegen der umstrittenen Ministerpräsidentenwahl wochenlang im medialen Kreuzfeuer stand, ist hier mit dem Beginn der Coronakrise Ruhe eingekehrt. Versammlungen mit bis zu 30 Teilnehmern in geschlossenen Räumen und bis zu 50 unter freiem Himmel sollen nach dem Willen der Landesegierung ab 03.05.2020 wieder erlaubt sein. Wie das Verbot von Großveranstaltungen bis 31.08.2020 umgesetzt wird, wird gegenwärtig erörtert.

Aktuelle Infos rund um das Coronavirus und seinen Auswirkungen in Thüringen findet man unter corona.thueringen.de.


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